FASHIONRECHT
Modelabel gründen – mit Anwalt rechtssicher starten
Name, Entwürfe, Rechtsform, Produktion, Shop: Wir sorgen dafür, dass Dein Label von Anfang an Dir gehört – und nicht nach dem ersten Drop an einem Markenstreit oder einem fehlenden Vertrag hängen bleibt.
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ÜBER 5.000 MANDATE
FACHANWALT URHEBER- UND MEDIENRECHT
MODELABEL GRÜNDEN
Mehr als eine Idee: Was Dein Label rechtlich braucht
Ein eigenes Modelabel beginnt meist mit einem Gefühl: Du hast einen Stil, den es so noch nicht gibt, eine Community, die auf Deinen ersten Drop wartet, vielleicht schon eine Kapselkollektion im Kopf. Businessplan, Produktion, Social Media – dazu gibt es unzählige Ratgeber. Worüber kaum jemand spricht, ist die Frage, die später am meisten Geld kostet: Gehört Dein Label wirklich Dir?
Denn ein Label besteht rechtlich aus mehreren Bausteinen. Der Name und das Logo sind nur dann geschützt, wenn Du sie als Marke anmeldest – und nur dann anmeldbar, wenn niemand ältere Rechte hat. Die Entwürfe gehören zunächst dem, der sie gezeichnet hat, nicht automatisch dem Label. Und sobald Du mit jemandem zusammen startest, gibt es eine Gesellschaft, ob Ihr einen Vertrag habt oder nicht.
REHKATSCH RECHTSANWÄLTE begleitet Gründerinnen und Gründer aus Mode, Musik und Social Media seit über 20 Jahren. Wir wissen, dass Du am Anfang kein großes Budget hast. Deshalb setzen wir dort an, wo ein Fehler später am teuersten wird – und lassen weg, was warten kann.
Auf dieser Seite findest Du die rechtlichen Bausteine einer Label-Gründung in der Reihenfolge, in der sie typischerweise anstehen: vom Namen über die Rechtsform und die Rechte an den Entwürfen bis zu Produktion, Shop und Launch. Sie ersetzt keine Beratung, zeigt Dir aber, welche Fragen Du stellen solltest, bevor Du Geld ausgibst.

Ein Label ist erst dann Deins, wenn Name, Entwürfe und Verträge rechtlich bei Dir liegen.
Drei Dinge, die Deinem Label gehören müssen
Bevor Du Geld in Produktion und Marketing steckst, sollten diese drei Punkte geklärt sein.
01
Name und Marke
Ein Name, der nur im Handelsregister oder als Domain frei ist, kann trotzdem eine fremde Marke verletzen. Erst Recherche, dann Anmeldung – dann erst Etiketten.
02
Rechte an den Entwürfen
Schnitte, Prints und Logo gehören zunächst dem, der sie gestaltet hat. Mit Freelancern, Agenturen und Mitgründern braucht es klare Regeln, sonst gehört Dir Deine Kollektion nicht.
03
Verträge mit Partnern
Gesellschaftervertrag, Produktion, Fotografen, Creator: Jeder dieser Partner kann Dein Label ausbremsen, wenn nichts Schriftliches vorliegt.
Dein Zeitplan bis zum Launch
Rechtlicher Schutz braucht Vorlauf. Wer die Reihenfolge kennt, verliert keine Zeit – und keinen Namen.
Viele Gründerinnen und Gründer machen es genau andersherum: erst das Logo, dann die Etiketten, dann der Shop – und ganz am Ende die Frage, ob der Name überhaupt frei ist. Der folgende Zeitstrahl zeigt die Reihenfolge, die Dir später Umbenennung, Streit und doppelte Kosten erspart.
1
JETZT
Name recherchieren
Identische und ähnliche Marken in Deutschland und der EU prüfen, bevor Logo und Etiketten entstehen.
WOCHE 2 BIS 3
Marke anmelden
Anmeldung beim DPMA oder EUIPO mit den passenden Klassen für Bekleidung und Handel.
3
+ 3 MONATE
Widerspruchsfrist
Nach der Veröffentlichung der Eintragung können Inhaber älterer Marken drei Monate lang widersprechen.
4
TAG X
Launch und Präsentation
Lookbook, Shop, Social Media. Ab jetzt läuft der Schutz als nicht eingetragenes EU-Design.
5
+ 12 MONATE
Neuheitsschonfrist endet
Bis hierhin lassen sich gezeigte Designs noch eintragen. Danach steht Dir Deine eigene Veröffentlichung im Weg.
Deine Marke: der wichtigste Vermögenswert Deines Labels
Kunden kaufen nicht nur ein Shirt, sie kaufen Deinen Namen. Genau deshalb ist die Marke das Erste, was Du absichern solltest – und das Erste, was Dir genommen werden kann. Wer eine ältere, ähnliche Marke für Bekleidung besitzt, kann Dir die Nutzung Deines Namens untersagen, auch wenn Du ihn in gutem Glauben gewählt hast. Die Folge sind neue Etiketten, eine neue Domain, neue Social-Media-Profile und oft Schadensersatz.
Eine gute Anmeldung schützt dabei nicht nur den Namen, sondern alles, was Du damit verkaufen willst. Entscheidend sind die Klassen: Sie legen fest, für welche Waren und Dienstleistungen Deine Marke gilt. Wer nur Kleidung anmeldet, später aber Taschen, Schmuck oder Kooperationen anbietet, hat eine Lücke im Schutz.
Typische Klassen für Modelabels
25
Bekleidung, Schuhe, etc. – die Kernklasse für jedes Label
18
Taschen, Rucksäcke, Lederwaren
14
Schmuck und Uhren
35
Einzelhandel und Onlinehandel mit Bekleidung und Accessoires
Welche Klassen für Dich sinnvoll sind, hängt von Sortiment und Plänen ab.
Bei der Recherche geht es nicht nur um identische Namen. Auch ähnlich klingende oder ähnlich geschriebene Marken für ähnliche Waren können ein Problem sein – im Modebereich genügt oft schon ein gemeinsamer Wortbestandteil. Eine professionelle Recherche prüft deshalb auch Ähnlichkeiten und schätzt ab, wie hoch das Risiko eines Widerspruchs ist.
Ebenso wichtig ist das Gebiet. Eine deutsche Marke schützt Dich in Deutschland, eine EU-Marke in allen Mitgliedstaaten. Wer von Anfang an international verkauft, etwa in die USA, braucht eine eigene Markenanmeldung in den USA. Wir planen mit Dir, welcher Schutz jetzt nötig ist und was mit dem Wachstum Deines Labels kommen kann.
Übrigens: Auch nach der Eintragung ist Deine Marke nicht sofort unangreifbar. Drei Monate lang können Inhaber älterer Marken Widerspruch einlegen. Und wer seine Marke fünf Jahre lang nicht für die angemeldeten Waren nutzt, riskiert, dass sie auf Antrag gelöscht wird. Eine Marke ist also kein Formular, das man einmal ausfüllt, sondern ein Recht, das Du pflegen und im Blick behalten solltest.
Welche Rechtsform passt zu Deinem Label?
Die Rechtsform entscheidet über Haftung, Kosten und darüber, wie Ihr Euch als Team später trennen könnt. Ein Überblick – die Entscheidung hängt immer von Deiner Situation ab.
ALLEIN STARTEN
Einzelunternehmen
Schnell angemeldet, wenig Aufwand. Du haftest aber mit Deinem gesamten Privatvermögen – auch für Abmahnungen und Lieferantenforderungen.
ZU ZWEIT ODER MEHR
GbR
Entsteht automatisch, sobald Ihr gemeinsam ein Label betreibt. Ohne Vertrag gelten gesetzliche Regeln, die selten zu einem Modelabel passen.
MIT HAFTUNGSSCHUTZ
UG (haftungsbeschränkt)
Haftungsbeschränkung schon mit kleinem Stammkapital. Beliebt bei jungen Labels, verlangt aber Buchführung und Rücklagen.
FÜR WACHSTUM
GmbH
25.000 € Stammkapital, dafür volle Seriosität gegenüber Banken, Handel und Investoren. Oft der zweite Schritt nach der UG.
Ganz gleich, welche Rechtsform: Entscheidend ist, dass Marke, Designs und Domains nicht bei einer einzelnen Person liegen, sondern beim Label selbst – oder dass klar geregelt ist, was bei einer Trennung damit passiert. Genau das gehört in den Gesellschaftsvertrag.
Ein guter Gesellschaftsvertrag für ein Modelabel regelt mehr als Anteile und Gewinnverteilung. Er legt fest, wer kreativ entscheidet und wer kaufmännisch, was passiert, wenn jemand aussteigt oder weniger arbeitet als vereinbart, und wer den Instagram-Account, die Domain und den Kundenstamm behält. Gerade diese Fragen fühlen sich am Anfang unromantisch an – und sind im Streitfall die einzigen, die zählen.

Wer zu zweit startet, hat schon eine Gesellschaft – mit Vertrag oder ohne.
Wem gehören Deine Entwürfe?
Die Frage klingt banal. In der Praxis ist sie der häufigste Grund, warum Labels nach einer Trennung oder einem Streit mit einem Freelancer nicht mehr frei über ihre Kollektion entscheiden können.
§ 7 DesignG – Recht auf das eingetragene Design
§
(1) Das Recht auf das eingetragene Design steht dem Entwerfer oder seinem Rechtsnachfolger zu. Haben mehrere Personen gemeinsam ein Design entworfen, so steht ihnen das Recht auf das eingetragene Design gemeinschaftlich zu.
(2) Wird ein Design von einem Arbeitnehmer in Ausübung seiner Aufgaben oder nach den Weisungen seines Arbeitgebers entworfen, so steht das Recht an dem eingetragenen Design dem Arbeitgeber zu, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart wurde.
IM KLARTEXT
Das Recht an einem Design gehört dem, der es entworfen hat. Nur bei Angestellten geht es automatisch auf das Unternehmen über. Beauftragst Du eine freie Designerin, eine Agentur oder einen Freund, der „mal eben“ das Logo macht, bleiben die Rechte ohne Vertrag bei ihnen. Entwerft Ihr als Gründerteam gemeinsam, gehören die Rechte Euch gemeinsam – und keiner kann ohne den anderen darüber verfügen.
Für Prints, Grafiken und Logos kommt oft noch das Urheberrecht hinzu. Auch hier gilt: Du bekommst nur die Nutzungsrechte, die schriftlich vereinbart sind. Deshalb gehört in jeden Vertrag mit Kreativen eine klare Regel, welche Rechte in welchem Umfang auf Dein Label übergehen.
Unser Rat: Lass die Rechte an allen Entwürfen, dem Logo und den Kampagnenmotiven beim Label bündeln – per Vertrag mit Freelancern, per Regelung im Gesellschaftsvertrag für die Gründer. Dann kann das Label seine Designs anmelden, verteidigen und später auch verkaufen oder lizenzieren.
Deine erste Kollektion schützen
Die Marke schützt Deinen Namen, aber nicht Deinen Schnitt. Dafür gibt es das Designrecht. Für eine erste Kollektion hast Du im Wesentlichen zwei Wege: Das nicht eingetragene EU-Design entsteht automatisch mit der ersten Präsentation in der EU und schützt drei Jahre lang gegen echte Kopien. Das eingetragene Design musst Du anmelden, bekommst dafür aber einen deutlich stärkeren Schutz für bis zu 25 Jahre.
Für junge Labels ist oft eine Mischung sinnvoll. Die Teile, die das Gesicht Deiner Marke prägen – ein markanter Schnitt, ein wiederkehrender Print, ein Signature-Piece – lohnen die Anmeldung. Saisonware mit kurzer Lebensdauer ist über den nicht eingetragenen Schutz oft ausreichend abgedeckt. Mehrere Designs lassen sich zudem in einer Sammelanmeldung bündeln, was die Kosten deutlich senkt.
Wichtig ist der Zeitpunkt: Nach der ersten Veröffentlichung hast Du zwölf Monate, um ein Design noch wirksam eintragen zu lassen. Mehr dazu findest Du beim nicht eingetragenen EU-Design und bei der EU-Designanmeldung.
Produktion: Verträge, bevor die Vorkasse fließt
Die erste Produktion ist für viele Labels die größte Ausgabe. Und sie ist der Punkt, an dem ein fehlender Vertrag am meisten schmerzt.
Ob Manufaktur in Portugal, Nähatelier in Deutschland oder Hersteller in Asien: Mit dem ersten Auftrag gibst Du Schnitte, Muster und oft auch Geld aus der Hand. Drei Bereiche solltest Du vertraglich regeln, bevor Du bestellst.
1
Hersteller und Lieferanten
– Qualität, Material und Toleranzen schriftlich festlegen
– Liefertermine und Folgen bei Verzug
– Zahlungsplan statt voller Vorkasse
– Reklamation und Nachbesserung
2
Samples und Schnittmuster
– Rechte an Schnitten und Mustern bleiben beim Label
– Keine Weitergabe an andere Kunden
– Geheimhaltung für unveröffentlichte Kollektionen
– Herausgabe bei Vertragsende
3
Private Label und Print-on-Demand
– Wer haftet für Rechtsverletzungen in Motiven?
– Kennzeichnung und Herstellerangaben
– Exklusivität des eigenen Designs
– Kündigung und Wechsel des Anbieters
Gerade bei Produzenten im Ausland lohnt sich ein Blick auf Gerichtsstand und anwendbares Recht. Ein Vertrag, den Du nicht durchsetzen kannst, schützt Dich nicht. Wir gestalten Produktionsverträge so, dass sie zu Deinem Budget und Deinem Risiko passen – und dass Du im Ernstfall weißt, was Du tun kannst.
Und wenn doch etwas schiefgeht? Dann zählt, was Du dokumentiert hast: Bestellungen, Freigaben von Samples, Mails zu Änderungen, Zahlungsbelege. Mit einem klaren Vertrag und dieser Dokumentation lassen sich Ansprüche auf Nachlieferung, Rückzahlung oder Schadensersatz deutlich leichter durchsetzen – außergerichtlich oder notfalls vor Gericht.
Shop, Launch und erste Kooperationen
Mit dem ersten Verkauf wirst Du Händler – und für Mitbewerber und Abmahnvereine sichtbar. Der Modehandel gehört zu den Branchen, in denen besonders häufig abgemahnt wird. Die häufigsten Stolperfallen sind dabei keine großen Rechtsfragen, sondern Details: eine fehlende Angabe im Impressum, eine veraltete Widerrufsbelehrung, ein Streichpreis ohne Grundlage.
Für Deinen Shop brauchst Du passende AGB und eine korrekte Widerrufsbelehrung, ab 2026 den neuen Widerrufsbutton, saubere Preisangaben und ein vollständiges Impressum – auch auf Instagram und TikTok. Speziell für Mode kommt die Textilkennzeichnung hinzu: Die Faserzusammensetzung muss im Shop schon vor dem Kauf sichtbar sein.
Und der Launch selbst? Viele Labels starten mit Creatorn und Seeding. Dann gilt die Werbekennzeichnung, und es braucht Absprachen, wer die entstehenden Bilder und Videos wie lange nutzen darf. Mehr dazu findest Du im Influencerrecht.
Verkaufst Du zusätzlich über Marktplätze wie Etsy, Zalando oder Amazon, gelten dort eigene Regeln für Produktangaben, Markenregistrierung und Beschwerden. Eine eingetragene Marke hilft Dir auf vielen Plattformen, gegen Kopien vorzugehen, und schützt Dich davor, dass ein anderer Deinen Namen dort zuerst registriert.
Was Du vor dem Launch nicht tun solltest
Sechs Fehler, die wir bei jungen Labels immer wieder sehen – und die sich mit wenig Aufwand vermeiden lassen.
Den Namen nur bei Google prüfen
Eine freie Domain oder ein freier Instagram-Name sagt nichts darüber, ob eine ähnliche Marke existiert.
Das Logo ohne Vertrag gestalten lassen
Ohne schriftliche Rechteübertragung kann die Designerin später mitreden, wie Du Dein eigenes Logo nutzt.
Bekannte Marken zitieren
Anspielungen auf große Brands im Namen oder auf dem Shirt wirken witzig – und sind ein häufiger Grund für teure Abmahnungen.
Die Kollektion zeigen, ohne zu planen
Mit dem ersten Post beginnen Fristen. Wer sie nicht kennt, verliert den stärkeren Designschutz.
Mit dem Mitgründer per Handschlag starten
Solange alles gut läuft, fehlt nichts. Wenn es kracht, streitet Ihr über Marke, Instagram-Account und Lagerbestand.
Die volle Produktion vorab bezahlen
Ohne Vertrag und Zahlungsplan liegt das ganze Risiko bei Dir, wenn die Ware zu spät, falsch oder gar nicht kommt.
Dein Team für die Gründung Deines Labels
Zwei Anwälte, ein Ziel: Dein Label soll von Anfang an sicher stehen.
Wir kennen die Kreativbranche nicht aus Lehrbüchern, sondern aus über 5.000 Mandaten mit Musikerinnen, Labels, Creatorn und Brands. Bei einer Label-Gründung schauen wir deshalb nicht nur auf einzelne Paragrafen, sondern auf das Ganze: Name, Marke, Designs, Gesellschaft, Produktion und Vertrieb. Du bekommst klare Empfehlungen, was jetzt wichtig ist und was noch Zeit hat – ohne Juristendeutsch.
Rechtsanwältin
Juliette Sarvan de Castro
Begleitet Labels bei Marken, Designs und Verträgen – auf Deutsch, Englisch und Spanisch.
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Patrick Rehkatsch
Berät seit über 20 Jahren Kreative, Labels und Brands – von der ersten Idee bis zum internationalen Vertrieb.
Häufige Fragen zur Gründung eines Modelabels
Die Fragen, die uns Models, Agenturen und Produktionen am häufigsten stellen.
Die wichtigsten Punkte sind ein freier und geschützter Name, klare Rechte an Entwürfen und Logo, eine passende Rechtsform mit Gesellschaftsvertrag, Verträge mit Produktion und Kreativen sowie ein rechtssicherer Shop. Die Reihenfolge ist dabei fast so wichtig wie die Punkte selbst.
Das hängt davon ab, ob Du allein oder im Team startest, wie hoch Dein Risiko ist und ob Du Investoren suchst. Viele Labels beginnen als Einzelunternehmen oder UG und wechseln später in die GmbH. Wichtig ist, dass Marke und Designs beim Label liegen.
Pflicht ist es nicht, aber ohne Eintragung hast Du kaum etwas in der Hand, wenn jemand Deinen Namen nutzt. Vor der Anmeldung sollte eine Recherche zeigen, ob ältere Marken im Weg stehen.
Kernklasse ist die Klasse 25 für Bekleidung, Schuhe und Kopfbedeckungen. Je nach Sortiment kommen etwa Klasse 18 für Taschen, Klasse 14 für Schmuck und Klasse 35 für den Handel hinzu.
Ohne Vertrag bleiben die Rechte beim Freelancer. Nur bei Angestellten gehen sie automatisch auf das Unternehmen über. Deshalb braucht jede Zusammenarbeit mit Designern, Agenturen und Illustratoren eine schriftliche Rechteregelung.
Ja. Ohne Vertrag sind Qualität, Liefertermine, Rechte an Schnitten und die Folgen bei Mängeln nicht geregelt. Gerade wenn Vorkasse verlangt wird, sollte vorher klar sein, was passiert, wenn die Ware nicht wie vereinbart kommt.
Ja, wenn die Motive von Dir stammen oder Du die Rechte daran hast. Fremde Logos, Figuren, Songtexte oder Fotos auf Shirts führen dagegen schnell zu Abmahnungen – auch wenn der Anbieter das Motiv technisch zulässt.
Mit der ersten Präsentation in der EU entsteht automatisch ein Schutz gegen Kopien für drei Jahre. Stärker ist das eingetragene Design, das Du bis zu zwölf Monate nach der Veröffentlichung noch anmelden kannst. Mehrere Designs lassen sich in einer Sammelanmeldung bündeln.
Das regelt im besten Fall der Gesellschaftsvertrag. Fehlt eine Regelung, gehört die Marke dem, auf den sie eingetragen ist – und das ist oft nicht das Label, sondern eine einzelne Person. Deshalb sollte die Marke von Anfang an auf das Label angemeldet oder vertraglich zugeordnet werden.
Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir, ob wir Deinen Fall übernehmen können und was die Beratung kostet. Die Erstberatung gibt es ab 250 € zzgl. USt, die Prüfung von Verträgen und Dokumenten ab 500 € zzgl. USt.
Das sagen unsere Mandanten
5,0
Geprüfte Google-Bewertungen
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FrankTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Ich habe die Kanzlei Rehkatsch beauftragt, nachdem ich wegen einer ehrlichen Google-Rezension über die Behandlung meiner mittlerweile verstorbenen Katze massiv unter Druck gesetzt wurde. Die Gegenseite hatte sogar einen Antrag auf Unterlassung (einstweilige Verfügung) beim Landgericht Köln eingereicht, um meine Bewertung löschen zu lassen. Die Kanzlei hat mich fachlich brillant und menschlich empathisch vertreten. Das Ergebnis spricht für sich: Die Gegenseite musste ihren Antrag vor dem Landgericht Köln zurückziehen und übernimmt nun sämtliche Kosten. Gerechtigkeit siegt am Ende eben doch, wenn man bei der Wahrheit bleibt und die richtigen Experten an seiner Seite hat. Da meine Rezension den Tatsachen entspricht, wurde sie als rechtmäßig bestätigt und bleibt online. Ich kann diese Kanzlei uneingeschränkt jedem empfehlen, der sich gegen unberechtigte Abmahnungen zur Wehr setzen will. Herzlichen Dank für die großartige Arbeit!Gepostet auf Google![]()
Reiner DingesTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Mein Eindruck: 5 Sterne werden der Betreuung und Information voll gerecht. Mit kompetenter und professionellen Handhabung meiner Markenschutz Anliegen wurde ich bestens begleitet. Immer erreichbar und individuell angepasst an die Sachlage, bin ich sicher, eine perfekte Kanzlei für mein Anliegen gefunden zu haben.Gepostet auf Google![]()
Sport-Studio Aggertal - Fitness in LohmarTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Danke für die schnelle Unterstützung! Super freundliches Team!Gepostet auf Google![]()
Jörg KrusekampTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Top Beratung, Sehr kompetentGepostet auf Google![]()
Malte M.Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Wirklich eine sehr kompetente, freundliche und ausdrücklich einfühlsame Unterstützung, die mir hier zuteil wurde. Zudem eine zügige und unkomplizierte Kommunikation. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!Gepostet auf Google![]()
Christiane AltenbeckTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Mir wurde sehr sehr gut weiter geholfen. Daumen hoch!Gepostet auf Google![]()
Patrick BaumfalkTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Ich bin selbst Rechtsanwalt und habe Herrn Rehkatsch bereits mehrfach Mandanten vermittelt. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: kompetent, engagiert und lösungsorientiert. Auch im kollegialen Austausch stets verlässlich, professionell und fair. So wünscht man sich die Zusammenarbeit unter Kollegen – klare Empfehlung!Gepostet auf Google![]()
Dennis BastovaniTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Ich hatte eine ausgezeichnete Erfahrung mit dieser Kanzlei. Das Team ist äußerst organisiert, freundlich und verfügt über tiefgehendes Fachwissen im Bereich Musikrecht. Sie nehmen sich die Zeit, das Anliegen und die individuellen Bedürfnisse ihrer Mandanten genau zu verstehen und bieten kompetente, maßgeschneiderte Beratung. Die Kommunikation war stets klar und professionell. Wer eine zuverlässige und engagierte Anwaltskanzlei im Musikrecht sucht, ist hier in den besten Händen. Absolut empfehlenswert!Gepostet auf Google![]()
FarazTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Sehr kompetent, hilfsbereit und auch immer erreichbar. Vor allem sehr freundlich!Gepostet auf Google![]()
MAK ManagementTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist.
Super Anwalt!