Dein Account ist gesperrt? Die Plattform darf das nicht so einfach.

Instagram, Facebook, TikTok, YouTube oder Google haben Dein Konto gesperrt, Deine Beiträge gelöscht oder Deine Reichweite gedrosselt? Solche Maßnahmen brauchen einen Grund und ein faires Verfahren. Wir prüfen Deinen Fall – und holen Dein Konto zurück.

Von einem Tag auf den anderen ist Dein Profil weg, ein Beitrag verschwunden oder Deine Reichweite eingebrochen – oft ohne klare Erklärung und scheinbar von einem Algorithmus entschieden. Das fühlt sich willkürlich an. Rechtlich ist es das nicht.

Seit dem Digital Services Act (DSA) und einer klaren Linie von BGH und Oberlandesgerichten gilt: Eine Plattform darf Inhalte nicht beliebig löschen und Konten nicht ohne Weiteres sperren. Sie muss Gründe nennen, ein faires Verfahren einhalten und Dir die Chance geben, Dich zu wehren. Die meisten Nutzerinnen und Nutzer kennen diese Rechte nicht – und genau dort setzen wir an.

Als Kanzlei für Social-Media- und Medienrecht prüfen wir Deinen Fall, formulieren die richtige Beschwerde und setzen Deine Ansprüche gegenüber der Plattform durch – außergerichtlich und, wenn nötig, vor Gericht. Du musst Dich nicht selbst mit Hotlines, Formularen und Standard-Absagen herumschlagen. Das übernehmen wir.

Das Wichtigste in Kürze

  • Plattformen dürfen Beiträge nicht grundlos löschen und Konten nicht ohne ein faires Verfahren sperren (Art. 20 DSA, BGH-Rechtsprechung).
  • Du hast ein Recht auf Begründung und auf Anhörung – eine Sperre darf nicht allein durch einen Algorithmus erfolgen.
  • Gegen Löschungen und Sperren kannst Du über das interne Beschwerdeverfahren, die außergerichtliche Streitbeilegung oder über das Gericht vorgehen.
  • Gerichte ordnen regelmäßig an, dass gelöschte Beiträge wiederhergestellt und sogar dauerhaft deaktivierte Konten reaktiviert werden müssen.
  • Wichtig: Es gelten Fristen. Wer sich wehren will, sollte schnell handeln – wir übernehmen das für Dich.

Der erste echte Entscheidungsmoment

Bei diesen Plattformen helfen wir Dir

Egal, ob Dein Konto gesperrt, ein Beitrag gelöscht oder Deine Monetarisierung gestoppt wurde – die Regeln des DSA gelten für alle großen Anbieter.

Meta

Instagram-Account gesperrt

Ist Dein Instagram-Account gesperrt oder Dein Konto deaktiviert, prüfen wir die Maßnahme, legen Beschwerde ein und verlangen die Wiederherstellung Deines Profils und Deiner Beiträge – auch bei gedrosselter Reichweite („Shadowban“).

Meta

Facebook-Konto gesperrt

Ein gesperrtes oder deaktiviertes Facebook-Konto trifft Privatpersonen wie Unternehmen hart. Wir prüfen, ob die Sperre rechtmäßig war, und setzen die Reaktivierung Deines Kontos durch.

Google

YouTube-Kanal & Google-Konto gesperrt

Wurde Dein YouTube-Kanal gesperrt oder gelöscht oder Dein Google-Konto gesperrt, geht es schnell um Existenzen und Werbeeinnahmen. Wir wehren uns gegen Löschung, Sperre und Demonetarisierung.

TikTok

TikTok-Account gesperrt

Ist Dein TikTok-Account oder -Konto gesperrt, prüfen wir den Grund der Maßnahme und fordern die Plattform zur Wiederherstellung auf – mit den Mitteln, die der DSA Dir an die Hand gibt.

Für wen wir arbeiten

Eine Sperre trifft Dich besonders hart, wenn Dein Account Deine Bühne oder Dein Geschäft ist. Wir vertreten Influencer:innen und Content Creator, deren Reichweite plötzlich wegbricht, Musiker:innen und Labels, deren Releases und Kanäle betroffen sind, Sportler:innen, Vereine und Akteure aus dem Fußball, Fotograf:innen sowie Marken, Shops und Unternehmen, für die ein gesperrtes Werbe- oder Unternehmensprofil bares Geld kostet. Für gewerbliche Accounts gelten teils zusätzliche Schutzvorschriften – wir kennen sie und nutzen sie für Dich.

Anwaltliche Beratung bei gesperrtem Social-Media-Account
Anwaltliche Beratung bei gesperrtem Social-Media-Account

hintergrund

Warum Plattformen Konten sperren

Die Gründe sind unterschiedlich – und längst nicht immer berechtigt. Oft trifft eine automatisierte Entscheidung die Falschen.

Angeblicher Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards

Hassrede, Gewalt, Nacktheit oder Falschinformationen: Die Plattform wirft Dir einen Regelverstoß vor – häufig pauschal und ohne zu erklären, welcher Beitrag konkret gemeint ist.

Urheber- oder markenrechtliche Beschwerden

Ein Dritter meldet angeblich Deine Inhalte. Oft stecken dahinter unberechtigte oder überzogene marken- und urheberrechtliche Ansprüche, die wir prüfen und abwehren.

Verdacht auf Fake-Account oder Spam

Bei Auffälligkeiten in der Verifizierung oder bei verdächtiger Aktivität wird das Konto vorsorglich gesperrt – auch wenn Du nichts falsch gemacht hast.

Automatische Fehlentscheidungen

Ein großer Teil der Moderation läuft über Software. Diese Systeme erkennen den Kontext oft nicht und sperren Inhalte oder Konten zu Unrecht – genau hier greift Dein Recht auf menschliche Kontrolle.

Was passiert ist

Diese Maßnahmen ergreifen Plattformen

Der DSA unterscheidet vier Arten von Maßnahmen. Gegen jede davon kannst Du Dich wehren – wenn Du weißt, wie.

1. Beiträge gelöscht oder unsichtbar gemacht

Ein einzelner Post wird entfernt, gesperrt oder in seiner Sichtbarkeit beschränkt. Dazu zählt auch das stille Herunterstufen Deiner Reichweite („Shadowban“) – also wenn Deine Inhalte kaum noch ausgespielt werden, ohne dass Du benachrichtigt wirst.

2. Funktionen eingeschränkt

Du kannst nicht mehr posten, kommentieren, livestreamen oder Nachrichten schreiben. Das Konto wird teilweise ausgesetzt oder in einen reinen Lesemodus versetzt – oft für 30 Tage oder länger.

3. Konto gesperrt oder gelöscht

Die härteste Maßnahme: Dein Account wird vorübergehend gesperrt oder dauerhaft deaktiviert. Damit verlierst Du Zugriff auf Deine Inhalte, Deine Kontakte und – bei gewerblichen Profilen – auf Deine Kundschaft.

4. Monetarisierung gestoppt

Einnahmen werden zurückgehalten, die Teilnahme an Werbeprogrammen beendet oder Auszahlungen einem anderen zugewiesen. Für Creator und Unternehmen sind das spürbare wirtschaftliche Einbußen.

Deine Rechte

Was die Plattform nicht einfach darf

Genau hier liegt der Punkt, den kaum jemand kennt: Der Digital Services Act und die deutsche Rechtsprechung schreiben den Plattformen ein klares Verfahren vor. Halten sie es nicht ein, sind ihre Maßnahmen angreifbar.

Sie muss Dir einen Grund nennen

Löscht die Plattform einen Beitrag oder sperrt sie Dein Konto wegen angeblich rechtswidriger Inhalte oder eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen, muss sie Dir das begründen (Art. 17 DSA). Ein pauschaler Verweis auf „Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards“ reicht nicht. Du musst nachvollziehen können, was Dir konkret vorgeworfen wird – sonst kannst Du Dich nicht wehren.

Sie muss Dich anhören

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Klauseln in den Nutzungsbedingungen, die das Löschen von Beiträgen und das Sperren von Konten erlauben, unwirksam, wenn ein verbindliches Verfahren zur Anhörung des betroffenen Nutzers fehlt. Bei einer geplanten Kontosperre muss die Plattform Dich grundsätzlich vorab informieren, den Grund mitteilen und Dir die Möglichkeit zur Stellungnahme mit anschließender Neubescheidung geben.

Kein Algorithmus darf allein über Dich entscheiden

Art. 20 Abs. 6 DSA stellt klar: Die Entscheidung über Deine Beschwerde muss unter der Aufsicht von qualifiziertem Personal erfolgen – nicht allein automatisiert. Das verbreitete Gefühl, „ein Bot hat mich gesperrt und niemand schaut drauf“, ist also rechtlich angreifbar.

Sie muss ein kostenloses Beschwerdeverfahren bereitstellen

Jede große Plattform muss ein internes Beschwerdemanagementsystem vorhalten (Art. 20 DSA): kostenlos, elektronisch, leicht zugänglich – und das mindestens sechs Monate lang ab der Entscheidung. Über dieses System kannst Du eine Löschung oder Sperre beanstanden.

Sie muss eine berechtigte Beschwerde umsetzen

Ergibt die Prüfung, dass Dein Inhalt weder rechtswidrig war noch gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen hat – oder dass Dein Verhalten die Sperre nicht rechtfertigt –, muss die Plattform ihre Maßnahme unverzüglich rückgängig machen (Art. 20 Abs. 4 und 5 DSA). Eine begründete Beschwerde darf also nicht einfach ins Leere laufen.

Sie muss verhältnismäßig vorgehen

Die härteste Maßnahme – die dauerhafte Löschung Deines Kontos – setzt in der Regel einen gravierenden oder wiederholten Verstoß voraus. Bei einem erstmaligen oder geringfügigen Anlass ist eine sofortige Sperre oft unverhältnismäßig. Bevor die Plattform wegen wiederholten Fehlverhaltens sperrt, muss sie Dich grundsätzlich vorwarnen (Art. 23 DSA). Wer gleich mit der Höchststrafe belegt wird, hat gute Argumente auf seiner Seite.

Deine Optionen

Drei Wege, Dich zu wehren – plus Aufsicht

Diese Wege stehen nebeneinander. Du musst keinen zuerst ausschöpfen, bevor Du den nächsten gehst – Du hast die freie Wahl. Wir wählen mit Dir den richtigen.

Weg 1

Internes Beschwerdeverfahren

Die niedrigste Schwelle: die Beschwerde direkt bei der Plattform nach Art. 20 DSA. Kostenlos und schnell – aber die Plattform entscheidet selbst über ihre eigene Maßnahme.

Weg 2

Außergerichtliche Streitbeilegung

Eine zertifizierte Streitbeilegungsstelle prüft den Fall (Art. 21 DSA). Für Dich ist das nahezu kostenlos – verliert die Plattform, trägt sie die Kosten und erstattet Deine angemessenen Auslagen.

Weg 3

Klage vor Gericht

Der durchsetzungsstärkste Weg. Gerichte verurteilen Plattformen dazu, Beiträge wiederherzustellen, Konten zu reaktivieren und künftige Sperren zu unterlassen.

Ein wichtiger Hinweis zur Streitbeilegung

Die Entscheidung der Streitbeilegungsstelle nach Art. 21 DSA ist nach dem Wortlaut nicht bindend, und ihre Durchsetzung ist im deutschen Recht schwierig. Folgt die Plattform nicht freiwillig, bleibt am Ende oft nur der Gang vor Gericht. Genau deshalb ist es sinnvoll, von Anfang an eine Kanzlei an Deiner Seite zu haben, die nicht nur schlichtet, sondern auch klagen kann.

Daneben kannst Du Dich an die zuständige Aufsicht wenden: den Koordinator für digitale Dienste – in Deutschland die Bundesnetzagentur (Art. 53 DSA).

Dein Instagram Post wurde gelöscht

Rechtsprechung

Was die Gerichte sagen

Dass Plattformen sich nicht alles erlauben dürfen, ist keine Theorie. Deutsche Gerichte entscheiden seit Jahren zugunsten der Nutzer – und die jüngsten Urteile sind eindeutig.

BGH: Sperren ohne Anhörung sind unzulässig

Der Bundesgerichtshof hat bereits 2021 (Urteil vom 29.07.2021, III ZR 179/20) entschieden, dass Plattformen Inhalte und Konten nicht auf Grundlage unwirksamer Klauseln entfernen oder sperren dürfen. Erforderlich ist ein faires Verfahren: Information über die Maßnahme, Mitteilung des Grundes, Gelegenheit zur Stellungnahme und eine erneute Entscheidung.

OLG München 2026: Beiträge und Konto wiederherzustellen

Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts München (24.03.2026, 18 U 3495/24) bestätigt diese Linie und nennt Art. 20 DSA ausdrücklich als neues gesetzliches Leitbild. Das Gericht verurteilte die Plattform dazu, gelöschte Beiträge wiederherzustellen, künftige Löschungen zu unterlassen und das dauerhaft deaktivierte Konto vollständig zu reaktivieren.

Besonders bemerkenswert: Die dauerhafte Deaktivierung eines Kontos wertet das Gericht als außerordentliche Kündigung des Nutzungsvertrags. Für einen wichtigen Grund ist die Plattform beweispflichtig – und kann ihn nicht belegen, wenn sie den fraglichen Beitrag selbst längst gelöscht hat. Diese Unklarheiten gehen zu ihren Lasten.

Ein Entfernungs- und Sperrungsvorbehalt in den Nutzungsbedingungen ist unwirksam, wenn ein verbindliches Verfahren zur Anhörung des betroffenen Nutzers fehlt.

Sinngemäß nach OLG München, 24.03.2026 – 18 U 3495/24 (im Anschluss an BGH III ZR 179/20)

Das Urteil zeigt aber auch, warum es auf eine saubere anwaltliche Arbeit ankommt: Ein pauschaler Antrag, der nur die Rechtslage wiedergibt, ist vor Gericht unzulässig. Ansprüche müssen konkret, auf den Einzelfall bezogen und richtig formuliert werden. Genau das ist die Stelle, an der eigene Versuche scheitern – und an der wir ansetzen.

Deine Kanzlei

Warum REHKATSCH

Wir sind auf Medien-, Urheber- und Plattformrecht spezialisiert. Patrick Rehkatsch ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und betreut seit Jahren Influencer:innen, Content Creator, Musiker:innen und Labels, Fotograf:innen, Marken und Unternehmen – also genau die Menschen und Firmen, deren digitale Existenz an ihren Accounts hängt.

Wir kennen die Spielregeln des DSA, die Nutzungsbedingungen der großen Plattformen und die aktuelle Rechtsprechung. Wir bewerten Deinen Fall realistisch, sagen Dir, welcher Weg der beste ist, formulieren die Beschwerde richtig und setzen Deine Ansprüche konsequent durch – außergerichtlich und vor Gericht. Dabei halten wir uns an das anwaltliche Sachlichkeitsgebot: keine leeren Versprechen, sondern eine klare, ehrliche Einschätzung Deiner Chancen.

Transparenz ist uns wichtig: Im unverbindlichen Erstgespräch ordnen wir Deinen Fall ein, klären die Erfolgsaussichten und sprechen offen über die Kosten und mögliche Wege der Finanzierung – etwa über eine bestehende Rechtsschutzversicherung. So weißt Du von Anfang an, woran Du bist, und entscheidest in Ruhe über die nächsten Schritte.

Du musst Dich nicht selbst durch Support-Formulare, Hotlines und Standard-Absagen kämpfen. Schildere uns Deinen Fall – den Rest übernehmen wir.

Ablauf

So gehen wir für Dich vor

In vier Schritten von der Sperre zur Lösung – ohne dass Du Dich selbst mit der Plattform auseinandersetzen musst.

1

Fallprüfung & Erstgespräch

Du schilderst uns, was passiert ist. Wir prüfen die Maßnahme der Plattform und Deine Erfolgsaussichten – klar und ehrlich.

2

Beweise sichern

Wir sichern Screenshots, Benachrichtigungen und Fristen. Wichtig: Es gilt die Sechs-Monats-Frist für die Beschwerde – wir handeln schnell.

3

Beschwerde & Schreiben an die Plattform

Wir legen die Beschwerde formgerecht ein und fordern die Wiederherstellung Deines Kontos und Deiner Inhalte – mit der passenden rechtlichen Begründung.

4

Streitbeilegung oder Gericht

Bleibt die Plattform untätig, gehen wir den nächsten Schritt: außergerichtliche Streitbeilegung oder Klage – je nachdem, was Dein Fall braucht.

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FAQ

Häufige Fragen zu gesperrten Accounts

Du hast drei Wege: das interne Beschwerdeverfahren der Plattform (Art. 20 DSA), die außergerichtliche Streitbeilegung (Art. 21 DSA) oder eine Klage vor Gericht. Sichere zuerst alle Screenshots und Benachrichtigungen. Am besten lässt Du Deinen Fall anwaltlich prüfen, bevor Du etwas unterschreibst oder Fristen verstreichen lässt – wir übernehmen das für Dich.

Nein. Stützt die Plattform ihre Maßnahme auf angeblich rechtswidrige Inhalte oder einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen, muss sie das begründen (Art. 17 DSA). Ein pauschaler Verweis auf die „Gemeinschaftsstandards“ genügt nicht – Du musst nachvollziehen können, was Dir konkret vorgeworfen wird.

Nein. Nach Art. 20 Abs. 6 DSA muss die Entscheidung über Deine Beschwerde unter der Aufsicht von qualifiziertem Personal getroffen werden und darf nicht allein automatisiert erfolgen. Eine rein maschinelle Sperre ohne menschliche Kontrolle ist angreifbar.

Das interne Beschwerdeverfahren muss Dir mindestens sechs Monate ab der Entscheidung offenstehen (Art. 20 DSA). Daneben können vertragliche Ansprüche verjähren. Du solltest deshalb nicht zu lange warten – je früher wir handeln, desto besser stehen Deine Chancen.

Ja, das ist möglich. Gerichte werten die dauerhafte Deaktivierung als außerordentliche Kündigung des Nutzungsvertrags, für die die Plattform einen wichtigen Grund beweisen muss. Gelingt ihr das nicht, ist sie zur Wiederherstellung verpflichtet – so etwa das OLG München im Urteil vom 24.03.2026.

Für Dich ist es nahezu kostenlos. Entscheidet die Stelle zu Deinen Gunsten, trägt die Plattform sämtliche Gebühren und erstattet Deine angemessenen Kosten. Verlierst Du, zahlst Du grundsätzlich nichts – höchstens eine geringe Schutzgebühr, sofern die Stelle eine solche erhebt.

Oft ja – es ist die schnellste und niedrigschwelligste Option. Allerdings entscheidet die Plattform dabei über ihre eigene Maßnahme. Bleibt die Beschwerde erfolglos, stehen Dir die Streitbeilegung und der Gerichtsweg offen. Eine anwaltlich formulierte Beschwerde erhöht die Erfolgschancen deutlich.

Pflicht ist es nicht – aber sinnvoll. Ansprüche müssen konkret und richtig formuliert werden; pauschale Anträge sind vor Gericht unzulässig. Wir kennen die Verfahren, die Nutzungsbedingungen der Plattformen und die Rechtsprechung und setzen Deine Rechte gezielt durch. Schildere uns einfach Deinen Fall.

Von einem Shadowban spricht man, wenn Deine Beiträge ohne Benachrichtigung kaum noch ausgespielt werden. Beruht die Drosselung auf einem angeblichen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen, greifen die Begründungs- und Beschwerderechte des DSA. Wir prüfen, ob die Reichweitenbeschränkung rechtmäßig ist, und gehen dagegen vor.

Für gewerbliche Konten kann eine Sperre erhebliche Umsatzverluste bedeuten. Neben den Rechten aus dem DSA können hier zusätzliche Schutzvorschriften für gewerbliche Nutzer gelten. Wir sichern Deine Ansprüche, fordern die Wiederherstellung und prüfen Schadensersatz wegen entgangener Einnahmen.

Warte nicht zu lange

Je früher Du Dich wehrst, desto besser stehen Deine Chancen: Beweise lassen sich leichter sichern, Fristen sind noch offen, und die Plattform kann sich nicht auf Dein langes Schweigen berufen. Das interne Beschwerdeverfahren steht Dir nur sechs Monate offen – und auch vertragliche Ansprüche können verjähren. Wenn Dein Account gesperrt ist oder Beiträge gelöscht wurden, lass uns kurz draufschauen. Wir sagen Dir ehrlich, ob und wie wir Dein Konto zurückholen können – und kümmern uns dann um alles Weitere.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Patrick Rehkatsch Foto

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