Deepfake Opfer?

So wehrst Du Dich sicher-
mit Anwalt an Deiner Seite

Gefälschte Videos oder Bilder können Existenzen zerstören.
Deepfakes verbreiten sich im Internet oft innerhalb weniger Stunden und können Ruf, Karriere oder Privatleben massiv schädigen.

Betroffene haben jedoch rechtliche Möglichkeiten, gegen die Verbreitung vorzugehen und Inhalte schnell entfernen zu lassen.

Von vielen Mandanten bestens bewertet:

Deepfake Opfer?

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Gefälschte Videos oder Bilder können Existenzen zerstören.
Deepfakes verbreiten sich im Internet oft innerhalb weniger Stunden und können Ruf, Karriere oder Privatleben massiv schädigen.

Betroffene haben jedoch rechtliche Möglichkeiten, gegen die Verbreitung vorzugehen und Inhalte schnell entfernen zu lassen.

Deepfake Opfer?

So wehrst Du Dich sicher-
mit Anwalt an Deiner Seite

Gefälschte Bilder oder Videos können Existenzen zerstören.
Deepfakes verbreiten sich im Internet oft in kürzester Zeit und können Ruf, Karriere oder Privatleben massiv schädigen.

Betroffene können jedoch rechtlich dagegen vorgehen und Inhalte entfernen lassen.

Von vielen Mandanten bestens bewertet:

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Definition und Funktionsweise von Deepfakes

Der Begriff Deepfake bezeichnet mithilfe von künstlicher Intelligenz manipulierte oder vollständig erzeugte Inhalte. Dabei werden Gesichter, Stimmen oder Bewegungen realer Personen so verändert, dass täuschend echte Videos, Bilder oder Audioaufnahmen entstehen.

Moderne KI-Systeme analysieren große Mengen an Bild- und Videomaterial, um das Erscheinungsbild einer Person realistisch nachzubilden. Dadurch entstehen Inhalte, die für viele Betrachter kaum noch von echten Aufnahmen zu unterscheiden sind.

Besonders problematisch wird dies, wenn Deepfakes zur Rufschädigung, Erpressung, Betrug oder gezielten Desinformation eingesetzt werden. In solchen Fällen können Betroffene rechtlich gegen die Verbreitung vorgehen und unter Umständen Unterlassung, Löschung der Inhalte oder Schadensersatz verlangen.

Deepfakes können zum Beispiel sein:

Fall unserer Mandantin „Mariam“

Deepfake-Fall aus der Praxis

Wie schnell Deepfakes reale Folgen haben können, zeigt der Fall der Influencerin Mariam.

Bilder von ihr wurden ohne Zustimmung aus dem Internet übernommen und mithilfe von künstlicher Intelligenz manipuliert. Daraus entstanden vermeintliche Nacktbilder, die anschließend auf mehreren Plattformen verbreitet wurden.

Die Inhalte sind inzwischen nicht mehr online auffindbar. Mariam hat sich jedoch selbst öffentlich zu dem Vorfall geäußert und schildert in dem folgenden Video ihre Erfahrungen.

Der Fall zeigt typische Probleme bei Deepfake:

Der Fall zeigt, wie schnell manipulierte Inhalte im Internet verbreitet werden können – und wie wichtig es ist, frühzeitig rechtlich dagegen vorzugehen.

Fall unserer Mandantin „Mariam“

Deepfake-Fall aus der Praxis

Wie schnell Deepfakes reale Folgen haben können, zeigt der Fall der Influencerin Mariam.

Bilder von ihr wurden ohne Zustimmung aus dem Internet übernommen und mithilfe von künstlicher Intelligenz manipuliert. Daraus entstanden vermeintliche Nacktbilder, die anschließend auf mehreren Plattformen verbreitet wurden.

Die Inhalte sind inzwischen nicht mehr online auffindbar. Mariam hat sich jedoch selbst öffentlich zu dem Vorfall geäußert und schildert in dem folgenden Video ihre Erfahrungen.

Der Fall zeigt typische Probleme bei Deepfake:

Der Fall zeigt, wie schnell manipulierte Inhalte im Internet verbreitet werden können – und wie wichtig es ist, frühzeitig rechtlich dagegen vorzugehen.

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Rechtliche Herausforderungen durch Deepfakes

Deepfakes stellen das Recht vor neue Herausforderungen. Die Technologie entwickelt sich schnell, während gesetzliche Regelungen oft erst nach und nach angepasst werden.

Dabei spielen sowohl europäische Regelungen als auch nationale Vorschriften eine Rolle. Für Betroffene können bereits heute verschiedene rechtliche Ansprüche bestehen.

Je nach Einzelfall können insbesondere Ansprüche aus folgenden Rechtsbereichen bestehen:

Persönlichkeitsrecht

Schutz der eigenen Person und des eigenen Bildes, insbesondere bei manipulierten oder verfälschten Darstellungen.

Urheberrecht

Wenn Bilder, Videos oder andere Inhalte ohne Zustimmung übernommen und für Deepfakes verwendet werden.

Datenschutzrecht

Wenn Bild-, Video- oder Audiodaten ohne Zustimmung verarbeitet oder veröffentlicht werden.

Strafrecht

Etwa bei Beleidigung, Betrug, Erpressung oder der gezielten Verbreitung falscher Inhalte.

Neben diesen bestehenden Rechtsgrundlagen entstehen derzeit auch neue gesetzliche Regelungen, die speziell den Einsatz von KI und Deepfakes betreffen. Diese Entwicklungen finden sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene statt.

Europäische Regelungen

Auch auf europäischer Ebene beschäftigen sich Gesetzgeber zunehmend mit den Risiken von künstlicher Intelligenz und Deepfake-Technologien. Ziel ist es, mehr Transparenz beim Einsatz von KI zu schaffen und Missbrauch durch manipulierte Inhalte zu begrenzen.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist der AI Act der Europäischen Union, der erstmals einen gemeinsamen Rechtsrahmen für KI-Systeme innerhalb der EU schafft.

Nationale Regelungen

Nach deutschem Recht können Betroffene ebenso bereits heute gegen Deepfakes vorgehen. Je nach Einzelfall kommen insbesondere Ansprüche aus dem Persönlichkeitsrecht, Datenschutzrecht, Urheberrecht oder Strafrecht in Betracht.

Diese bestehenden Vorschriften ermöglichen es, gegen die Erstellung oder Verbreitung manipulierter Inhalte vorzugehen und deren Löschung oder Unterlassung zu verlangen.

Auf europäischer Ebene können Deepfakes insbesondere datenschutzrechtlich relevant sein. Werden Bilder, Videos oder Stimmen einer Person verarbeitet, handelt es sich regelmäßig um personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO.

Eine Verarbeitung solcher Daten ist nur zulässig, wenn eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO vorliegt, etwa eine Einwilligung der betroffenen Person.

Darüber hinaus enthält der AI Act der Europäischen Union neue Vorschriften für den Einsatz von KI-Systemen, insbesondere Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte.


Besonders relevant ist das Recht am eigenen Bild nach § 22 und 23 des Kunsturhebergesetzes (KUG). Danach dürfen Bildnisse einer Person grundsätzlich nur mit deren Einwilligung veröffentlicht oder verbreitet werden.

Darüber hinaus kann auch das allgemeine Persönlichkeitsrecht, das aus Art. 1 und Art. 2 des Grundgesetzes abgeleitet wird, betroffen sein. Dieses schützt unter anderem vor verfälschten Darstellungen der eigenen Person.

Je nach Fall können außerdem strafrechtliche Vorschriften einschlägig sein, etwa bei ehrverletzenden oder besonders persönlichen Inhalten.

Kurz gesagt

  • Nach Art. 35 I lit. k) DSA müssen KI-Inhalte als solche gekennzeichnet sein.
  • Nach Art. 6 I DSGVO dürfen keine personenbezogenen Daten bei der Erstellung verwendet oder durch den Inhalt verbreitet werden. Nach § 22 f. KUG dürfen keine Bilder ohne Zustimmung der Betroffenen verwendet oder verbreitet werden.
  • Nach §§ 14, 23 UrhG darf kein urheberrechtlich geschütztes Material ohne Zustimmung verwendet oder verbreitet werden.
  • Deepfakes dürfen nicht in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen eingreifen. Je deutlicher die Bearbeitung erkennbar ist, desto geringer ist der Eingriff und desto eher muss er geduldet werden.
  • Deepfakes können strafrechtlich relevant sein, z.B. wenn sie Verleumdungen nach § 187 StGB oder falsche Verdächtigungen nach § 164 StGB beinhalten.
  • Nicht jedes Gesetz ist immer anwendbar, es muss immer im Einzelfall geprüft werden, was genau vorliegt. 

Maßnahmen gegen Deepfakes

Betroffene müssen Deepfakes nicht hinnehmen. So gehen wir rechtlich gegen manipulierte Inhalte vor – schnell, strukturiert und konsequent.

Prüfung strafrechtlicher Schritte

Wir analysieren Deinen individuellen Fall und prüfen, welche Ansprüche Dir konkret zustehen – etwa aus dem Persönlichkeitsrecht, Datenschutzrecht oder Urheberrecht. Dabei bewerten wir auch die Erfolgsaussichten und entwickeln eine klare Strategie für das weitere Vorgehen.

Mann am Schreibtisch schaut auf Dokumente

Rechtssichere Beweissicherung

Wir sorgen dafür, dass alle relevanten Inhalte vollständig und rechtssicher dokumentiert werden. Dazu gehören Screenshots, Links und Verbreitungswege. So stellen wir sicher, dass Deine Beweise später auch tatsächlich verwertbar sind.

mann schaut mit Lupe auf Dokumente

Durchsetzung der Löschung

Wir wenden uns direkt an Plattformen, Betreiber und Verantwortliche, um die Deepfake-Inhalte schnell entfernen zu lassen. Unser Ziel ist es, die Verbreitung sofort zu stoppen und eine möglichst vollständige Löschung über alle relevanten Kanäle hinweg zu erreichen.

Mehrere durchgestrichene Bildschirme

Durchsetzung von Unterlassungsansprüchen

Damit die Inhalte nicht erneut auftauchen, setzen wir Unterlassungsansprüche konsequent durch. So sorgen wir dafür, dass eine weitere Verbreitung rechtlich untersagt wird und Du langfristig geschützt bist.

Dokument wo Unterlassung drauf stehet

Geltendmachung von Schadensersatz

Je nach Fall machen wir zusätzlich Schadensersatzansprüche geltend und prüfen weitere rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen. So stellen wir sicher, dass Deine Rechte umfassend durchgesetzt werden.

Mann und Frau mit Dokument zum Schadenersatz

Fazit

Deepfakes können erhebliche persönliche und berufliche Schäden verursachen. Gefälschte Bilder, Videos oder Stimmen verbreiten sich oft schnell im Internet, doch Betroffene müssen solche Inhalte nicht hinnehmen.

In vielen Fällen bestehen rechtliche Möglichkeiten, gegen die Verbreitung vorzugehen und Inhalte entfernen zu lassen. Ein auf Medien- und Persönlichkeitsrecht spezialisierter Anwalt kann dabei helfen, Ansprüche zu prüfen und durchzusetzen.

Wenn DU von einem Deepfake betroffen bist, kontaktiere uns gerne. Wir unterstützen Dich dabei, Deine Rechte effektiv zu schützen.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Patrick Rehkatsch Foto
Fachanwalt / Presserechtler Patrick Rehkatsch
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Patrick Rehkatsch Foto

Fazit

Deepfakes können erhebliche persönliche und berufliche Schäden verursachen. Gefälschte Bilder, Videos oder Stimmen verbreiten sich oft schnell im Internet, doch Betroffene müssen solche Inhalte nicht hinnehmen.

In vielen Fällen bestehen rechtliche Möglichkeiten, gegen die Verbreitung vorzugehen und Inhalte entfernen zu lassen. Ein auf Medien- und Persönlichkeitsrecht spezialisierter Anwalt kann dabei helfen, Ansprüche zu prüfen und durchzusetzen.

Wenn DU von einem Deepfake betroffen bist, kontaktiere uns gerne. Wir unterstützen Dich dabei, Deine Rechte effektiv zu schützen.

 

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